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Bärlauch – einmal sammeln, das ganze Jahr genießen

Bärlauch richtig sammeln gehen

Haben Sie auch bei Ihrem letzten Waldspaziergang an manchen Stellen diesen intensiv-würzigen Geruch bemerkt? Der Wildkräuterfan weiß natürlich genau: Es ist Bärlauch-Saison! In dieser Zeit breitet sich an manchen halbschattigen Stellen ein wahres “grünes Meer” aus. Jetzt sollten Sie schnell zum Korb greifen und fleißig sammeln, denn die Erntezeit von Bärlauch ist leider nicht von Dauer.

Bärlauch sammeln ja - aber bitte richtig!

Wenn Sie Bärlauch sammeln möchten, sollten Sie ein paar wichtige Regeln beachten: Nicht überall ist das Sammeln von Bärlauch erlaubt! In Naturschutzgebieten ist es verboten, und in Norddeutschland ist Bärlauch weniger verbreitet als im Süden und steht auf der “Roten Liste” der gefährdeten Pflanzenarten. In jedem Fall sollten Sie sich vor Ihrer Sammeltour erkundigen, ob und wo Sie in Ihrer Region Bärlauch sammeln dürfen. Haben Sie dann Ihr Körbchen gepackt und eine geeignete Sammelstelle gefunden, sollten Sie unbedingt auch die folgenden Regeln beachten:

  • Sammeln sie abseits von Wegen an Stellen, an denen nur wenige Spaziergänger vorbeikommen. So vermeiden Sie Verunreinigungen, z.B. durch Hundekot oder -markierungen. Grenzen schmale Wildwechselpfade an die Stelle, sollte hier ebenfalls nicht gesammelt werden.

  • Bärlauch wächst meist in großen Beständen. Suchen Sie sich zum Sammeln grundsätzlich eine solche weitbewachsene Stelle aus. Bewegen Sie sich behutsam und vorsichtig, um keine Pflanzen zu zertrampeln. Stehen die Pflanzen so weit auseinander, dass jede Menge Platz für die Füße bleibt, ist der Wuchs zu spärlich - dann sollten Sie sich eine andere Sammelstelle suchen.

  • Ernten Sie nur ein bis zwei Blätter pro Pflanzengruppe. So schwächen Sie die einzelnen Pflanzen nicht zu sehr, so dass sie weiterleben und sich vermehren können. Reißen Sie die Blätter außerdem nicht aus, sondern schneiden Sie sie mit einer Schere oder einem Kräutermesser ab. Sollten Sie jedoch trotzdem einmal versehentlich eine Zwiebel herausziehen, stecken Sie sie wieder in die Erde zurück.

  • Sie dürfen Bärlauch nur für den privaten Eigenbedarf sammeln. Überlegen Sie sich also genau, wie viel Bärlauch Sie wirklich benötigen und pflücken Sie auch nicht mehr. Bedenken Sie, dass Sie nicht der einzige Bärlauch-Sammler sind, der den Bestand schmälert.

Bärlauch vs. Maiglöckchen: Achtung, Verwechslungsgefahr!

Es ist möglich, dass giftige Pflanzen wie z.B. das Maiglöckchen oder die Herbstzeitlose mitten unter dem Bärlauch wachsen. Daher müssen Sie unbedingt darauf achten, dass diese Blätter nicht in Ihr Sammelkörbchen gelangen. Viele behaupten, man könne die Blätter anhand des Geruchs unterscheiden. Auf Ihren Geruchssinn dürfen Sie sich hierbei jedoch keinesfalls verlassen, denn wenn Sie bereits ein paar Bärlauchblätter gepflückt haben, befindet sich der Geruch an Ihren Händen, so dass auch die giftigen Blätter für Sie nach Bärlauch duften. Erkundingen Sie sich daher unbedingt über das Aussehen von Bärlauch, Maiglöckchen und Herbstzeitloser und beachten Sie immer die Merkmale des Blattes, das Sie gerade Pflücken möchten.

Für den Bärlauch mit seinem frisch-würzigen Geschmack finden sich der Kräuterküche unzählige Einsatzmöglichkeiten! Probieren Sie doch einfach mal aus, in welcher Form er Ihnen am besten schmeckt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viel Genuß beim ausprobieren

Brigitte

Herzliche Grüße,
Ihre Vivanda-Gartenexpertin
Brigitte Balti

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