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Wildbienen - die unbekannten Helfer

wildbiene

Ein Drittel der menschlichen Nahrung hängt unmittelbar von der Bestäubungstätigkeit der Bienen ab. Neue wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Honigbienen allein diese Leistung nicht erbringen können.

Was viele nicht wissen: Neben den Honigbienen gibt es zahlreiche Wildbienenarten. Ca. 30.000 verschiedene Arten gibt es auf der Erde, alleine in Deutschland sind ca. 550 Arten heimisch. Wildbienen sind als Blütenbestäuber von sehr großer Bedeutung. Da sie jedoch auf das Vorkommen ganz bestimmter Blütenpflanzen angewiesen sind, ist es für ihren Erhalt sehr wichtig, die Naturräume und darin vorkommende Pflanzenvielfalt zu schützen.

Wildbienen werden wegen ihres Aussehens und ihrer Größe oftmals gar nicht als Bienen erkannt. Sie unterscheiden sich in Form, Farbe und Größe: Die kleinste Wildbiene misst nur 3 mm, die größte kann bis zu 25 mm groß werden.

Außer den Hummeln, die auch zu den Wildbienen zählen, bilden diese keine Staaten, so wie es Honigbienen tun. Bei den meisten Arten baut eine Mutterbiene alleine ein Nest für ihre Nachkommen und legt einen Nahrungsvorrat aus Pollen und Blütennektar an. Die Nester findet man häufig im Boden, in Lößwänden, trockenen Pflanzenstängeln, Totholz oder sogar in Schneckenhäusern.

Wildbiene im Detail

Friedliche & nützliche Blumenliebhaber

Da Wildbienen, anders als Honigbienen und Wespen, keinen Staat und keinen Honig zu verteidigen haben, sind sie äußerst friedliche und sanftmütige Insekten. Sie stechen nur dann, wenn sie wirklich in akute Bedrängnis gebracht werden, z.B. wenn sie eingequetscht werden oder zwischen Haut und Kleidung geraten.

In unseren Breitengraden schlüpfen die ersten Wildbienen bereits Ende Februar, manche Arten erscheinen erst im September oder Oktober. Grund dafür ist, dass viele Wildbienenarten auf das Vorkommen ganz bestimmter Blütenpflanzen angewiesen sind, z.B. auf Malven, Glockenblumen, Raps, Margeriten, Kamille, Schafgarbe oder Kleearten. Die Blühzeit der Nahrungspflanze muss mit der Lebens- und Flugzeit der Biene zusammenfallen. Werden die Wiesen im Jahr zu früh gemäht, kann dies für bestimmte Wildbienenarten tödlich enden. Aus diesem Grund sind Wildbienen stark gefährdet und stehen unter Naturschutz.

Natürlich gibt es unter den Wildbienen auch “Generalisten”, die nicht an bestimmte Nahrungspflanzen gebunden sind. Aber auch sie leben nur wenige Wochen, haben eine eigene Flugzeit und profitieren davon, wenn in ihrem Flugrevier eine breite Pflanzenvielfalt existiert.

Wenn sie also den heimischen Hosenbienen, Wollbienen, Langhornbienen, Wespenbienen, Blauschillernden Holzbienen, Pelzbienen und den vielen anderen Wildbienenarten - und damit auch der Natur und der Artenvielfalt - etwas Gutes tun möchten, geben wir Ihnen ein paar Tipps.

So helfen Sie Wildbienen

  • Sorgen Sie in Ihrem Garten oder auf Ihrer Wiese für eine breite Pflanzen- und Blumenvielfalt und bieten Sie damit den Wildbienen Nahrung.
  • Verzichten Sie auf das regelmäßige Abmähen von Wildblumen und lassen Sie diese auch mal etwas länger stehen. Die Blüten von Gartenkräutern sind ebenfalls eine gern gesehene Nahrungsquelle - noch ein Grund mehr für das Anlegen eines kleinen Kräutergartens.
  • Schaffen Sie Nistplätze durch das Anlegen von “Insektenhotels”. Perfekte Nistplätze für Wildbienen sind Bohrlöcher in Lößwänden und Holzblöcken oder Schilfhalme und Bambusröhrchen.
  • Leben und Leben lassen: Wildbienen werden häufig mit Wespen, fliegenden Ameisen oder anderen Insekten verwechselt. Wenn sie also einen unbekannten fliegenden Gast in Ihrem Garten sehen, der sich an den Blüten Ihrer Ringelblumen oder Malven gütlich tut, fühlen Sie sich nicht bedroht, sondern freuen Sie sich über diesen illustren Besuch!
Brigitte

Herzliche Grüße,
Ihre Vivanda-Gartenexpertin
Brigitte Balti

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